Hank
und
John
hatten
für
den
nächsten
Tag
um
10:00
Uhr
einen
Termin
für
eine
Pressekonferenz
auf
dem
Messegelände.
Es
erschien
aber
nur
John.
Hank
war
nach
dem
„Hannover-Abitur“
„abgestürzt“
und
kam
am
nächsten
Morgen
nicht
rechtzeitig
wie
-
der
auf
die
Beine.
Als
Astronaut
war
Alkohol
für
ihn
absolut
tabu.
So
kam
es,
dass
er
den
Alkohol
der
drei
„Lütjen
Lagen“
nicht
gewohnt war und sein Körper rebellierte. Verspätet, aber leicht verkatert, erschien er dann doch noch zur Pressekonferenz.
Anmerkung
:
Hank
Hartsfield
wurde
bei
der
US
Airforce
als
Pilot
ausgebildet
und
hat
als
Kampfpilot,
Testpilot
und
Piloten-Ausbilder
gedient,
bevor
er
zur
NASA
wechselte.
Sein
erster
Einsatz
als
Astronaut
war
1982
als
Pilot
der
Raumfähre
„Columbia“
auf
einem
Test
-
flug.
Bei
einem
zweiten
Flug
1984
als
Kommandant
der
Raumfähre
„Discovery“
wurden
drei
Satelliten
ausgesetzt.
1985
war
er
Kommandant
der
Raumfähre
„Challenger“,
die
mit
dem
Spacelab
an
Bord
in
111
Erdumrundungen
der
deutschen
D1-Mission
75
wissenschaftliche
Experimente
in
den
Bereichen
Physiologie,
Materialverarbeitung,
Biologie
und
Navigation
ermöglichte.
Das
erklärt, weshalb er zwei Jahre zuvor als NASA-Repräsentant die Hannover-Messe besuchte.
Die
D1-Mission
hat
damals
in
Deutschland
eine
Welle
euphorischer
Begeisterung
ausgelöst.
Statt
mit
Houston
funkten
die
Astro
-
nauten
im
Spacelab
mit
dem
Kontrollzentrum
im
oberbayerischen
Oberpfaffenhofen,
von
wo
aus
die
wissenschaftlichen
Experimente
gesteuert
wurden.
Mich
hat
natürlich
besonders
berührt,
dass
Kommandant
des
Fluges
eine
mir
persönlich
bekannte Person war.